Leogang, 1. Februar – Bei der 5. Auflage des White Style presented by Kona konnten Europas “young guns” am Freitagabend in Leogang das Fahrerfeld dominieren und die Podiumplätze für sich in Anspruch nehmen. Die erstmalig extra aus USA und Canada angereisten Freeride-Stars schafften ebenfalls den Sprung ins Finale, mussten sich dann aber mit TOP 10 Platzierungen zufrieden geben:
The Claw wurde Fünfter, Cam McCaul Sechster und Jamie Goldman Siebter. Großbritanniens bekannte Gesichter Grant Fielder und Sam Reynolds belegten Platz acht und neun. Bester Österreicher war Niki Leitner auf Rang 10.
Der Highlight Clip, bestehend aus der spannendsten Action sowie den einzelnen Siegerläufen wird ab Dienstagabend exklusiv auf www.watch26.tv zu sehen sein.
Mehr als 2000 Besucher legten den Weg an Leogang’s Schanteihang zurück und fanden sich pünktlich zum Finale entlang des von Kona Clump Fahrer Grant Fielder’s designten White Style Kurses ein. Dieses Jahr hatte er sich erneut nicht nehmen lassen, im Detail noch mal einen drauf zu setzen und so bekam er natürlich den verdienten Respekt von den anderen Fahrern gezollt:
Ein Iglu am Start gefolgt von einem kleinen Drop, 2 Doubles und zwei massiven Fruit Bowl Kombinationen. Von denen einer über einen 5m Drop verfügte und einem extrem großen Double (mit 12m Distanz) als passendes Schlusslicht machten den Kurs zu einem Slopestyle Eldorado für das internationale Fahrerfeld. Der letzte Double ließ die Fahrer bis zu 10m Höhe über dem Boden fliegen.
In diesem Jahr konnte der Kursbau erstmalig komplett aus Schnee realisiert werden und wurde somit noch einmal mehr seinem Namen “White Style” gerecht. Der beeindruckende Aufbau war definitiv eine Herausforderung für die aus aller Welt angereisten Fahrer. Aber sie ließen es sich nicht nehmen die derzeit angesagtesten Tricks im Freeride Mountainbike zu zeigen. Frontflip X-up One Foot von Sam Pilgrim, Double Tailwhips von Martin Söderström oder Flipwhips von Amir Kabbani und Linus Sjöholm, um nur ein paar zu nennen.
Bereits in den ersten Trainingsessions am Donnerstag war zu sehen, dass die Fahrer sich sehr wohl fühlten und dass man bereits auf das Finale gespannt sein durfte.
Manche Fahrer tauschten ihr Fully noch kurzfristig gegen ein Hardtail aus, was sicherlich mehr als ein Beweis für den guten Kursbau war. Denn bei den Höhen und Weiten war das schon ein ganz schönes Statement.
Das Qualifying am frühen Freitagabend wurde dominiert durch Schwedens Talent Martin Söderström. Er zeigte saubere und extrem stylische Läufe inklusive Double Tailwhips. Er sicherte sich damit Platz 1 im Qualifying. Der Franzose Yannick Granieri, der die größten und höchsten Backflips des gesamten Contest zeigte, USA Fahrer Cam McCaul, Kanadas Freeridelegende Darren Berrecloth (stylischste 360 Lookdowns), Linus Sjöholm aus Schweden, der Deutsche Amir Kabbani, Sam Pilgrim aus UK und Santa Cruz Fahrer Jamie Goldman sicherten sich neben Söderström die Top 8 Plätze im Qualifying.
Aber wie so oft wurden die Karten im Finale noch einmal neu gemischt:
Martin Söderström konnte seinen ersten Finallauf leider nicht zu Ende bringen, weil er bei der Landung vom 5m Drop seine Pedale verlor. Im zweiten Run setzte der junge Schwede dann alles auf eine Karte. Bis zum letzten Double sah es sehr gut aus für den NS Bikes Fahrer. Leider crashte er bei der Landung, nachdem er einen stylischen Double Tailwhip auspackte und zu weit flog. Somit konnte er letztendlich nur Platz 11 belegen. Jamie Goldman machte genau das, was er am besten kann: große Backflips über große Distanzen. Aber auch er scheiterte an der Landung beim letzten Double: Nachdem er mit einem Backflip Superman zum Schluss noch einen drauf setzen wollte, kam er bei der Landung von der Pedale ab und geriet ins Straucheln. Somit war es leider nur Platz 7 für den USA Fahrer. Cam McCaul, Darren Berrecloth und Amir Kabbani zeigten saubere und trickreiche Läufe inklusive Backflip Tailwhips, Super Seaters, Opposite 360s, 360 X-ups und Backflips. Letztendlich konnten folgende Fahrer aus Frankreich, Schweden und England das Siegertreppchen belegen:
Yannick Granieri flog an diesem Abend sicherlich am höchsten in den Leoganger Himmel während er 360s, Backflips und Tailwhips auspackte. In seinem zweiten Lauf hatte er einen kleinen Hänger, somit war sein erster Run der, der ihm Platz 3 bescherte. Ein schöner Start auf seinem neuen Bike in die Saison 2010.
Linus Sjöholm war sicherlich die größte Überraschung des White Styles 2010 presented by Kona. Er konnte die Judges mit seinen sauberen und trickgeladenen Läufen beeindrucken. Einen 360 am Startdrop, Double Tailwhip am nächsten Double, Superman am nächsten Double, Backflip von der ersten Fruit Bowl, Barspin in die nächste Fruit Bowl rein, einen Tailwhip vom großen Drop und einen Flipwhip am letzten Double waren definitiv mehr als ausreichend um sich auf Platz 2 des Podiums zu katapultieren. Er ging mit 1000 EUR Preisgeld nach Hause.
Der Mann des Tages aber war Großbritanniens Young Gun Sam Pilgrim. Tailwhip am Start, Frontflip am ersten Double, Backflip No Hander am nächsten, 360 X-up aus der Fruit Bowl raus, Tuck No Hander und Backflip an der zweiten Fruit Bowl und einem Backflip Table am letzten Double sicherten ihm Platz 1.
Ein sichtlich glücklicher Gewinner konnte seine gute Laune nicht zurück halten: “ich glaube, ich werde mir von den 1800 EUR Preisgeld nur Süßigkeiten kaufen. Nein, Spass beiseite. Ich freue mich unglaublich, besonders weil das Fahren auf Schnee eine besondere Herausforderung ist. Wenn du stürzt, tut es noch einmal mehr weh als auf Dirt, somit ist natürlich immer eine gewisse Vorsicht mit von der Partie. Aber ich möchte noch einmal betonen, dass Chopper uns hier echt einen super spaßigen Kurs hingebaut hat. Ich glaube, alle Fahrer hatte eine gute Zeit, hier zu fahren.”
Im Folgenden ein kurzer Überblick der Top12 Fahrer. Es scheint, als hätten alle Bike-Firmen einen Teamrider nach Leogang geschickt.
Platz
Name
Team
Land
1
Sam Pilgrim
Diamondback
GBR
2
Linus Sjöholm
Scott
SWE
3
Yannick Granieri
Commencal
FRA
4
Amir Kabbani
Mongoose
GER
5
Darren Berrecloth
Specialized
CAN
6
Cameron McCaul
Trek
USA
7
Jamie Goldman
Santa Cruz
USA
8
Sam Reynolds
DMR
GBR
9
Grant Fielder
Kona
GBR
10
Niki Leitner
YT Industries
AUT
11
Martin Söderström
NS Bikes
SWE
12
Jakub Vencl
AGang
CZE
Für alle, die es nicht nach Leogang geschafft haben, wird es ab Dienstag auf www.watch26.tv einen ersten Highlight Clip zu sehen geben. Am 6. März um 23:30 Uhr gibt es dann auf Red Bull Servus TV einen 24-minüter über den White Style 2010.
Der Kanal kann über den Digitalreceiver empfangen werden. Alternativ kann man den Clip auch zeitgleich online unter www.servustv.com anschauen.
Die White Style Partner Kona, CamelBak, Bikepark Leogang und ONE BIG PARK hoffen, dass allen diese Moutainbike Schnee-Action gefallen hat. Weitere detailliertere Informationen zu den Partnern sind hier zu finden: www.konaworld.com, www.camelbak.com, www.onebigpark.at and www.bikepark-leogang.com.
Für allgemeine Anfragen sowie Bildanfragen freuen wir uns über eine Email an: high@rasoulution.com.
02.08. - 08.08.2009
Ferien im Downhillpark...
Davon träumen alle Nachwuchsbiker: Einmal beim BIKE-Jugendcamp dabei sein. Der Bikepark in Leogang ist das ideale Trainingsgelände für alle Aktionen. Ein vollgepacktes Rahmenprogramm sorgt für maximale Abwechslung. Profitrainer, wie zum Beispiel der Canyon Pro Rider ROB J und Tibor Simai betreuen diesen Event, bei dem Helm und Protektoren zur Pflichtausrüstung gehören. Schon so mancher Nachwuchsfahrer wurde bei dieser BIKE-Veranstaltung gescoutet. Der Altersrahmen ist eng gesetzt. Die Teilnehmer sind zwischen 11 und 16 Jahren alt.
letzte Woche fand das inzwischen 13. Bike Jugendcamp statt. Diesmal zum ersten mal im Bikepark Leogang, Österreich. 78 Kids im Alter von 11 bis 16 Jahren checkten am Sonntag den 2. August im Hotel Bacher ein das direkt am Park mit Blick auf die Strecken liegt. Die Trainer Tibor Simai, Andrè Wagenknecht, Andi Wittmann, Tim Schneider, Mathias Schell sowie die Betreuer Alex, Schlichi und ich als Organisator begrüßten die Kids und verabschiedeten gleichzeitig die Eltern die nun eine Woche Kids-Frei hatten. Am Montag ging es gleich los zum Warm up und zur Gruppeneinteilung / Sichtung in den Park. Die Kids wurden in 6 Gruppen der Kategorien Dirt, Freeide und Downhill aufgeteilt die dann von den entsprechenden Coaches geführt wurden. Am Canyon Service Center konnten sich die Kids Bikes zum testen ausleihen und ihre eigenen bei Defekten richten lassen. In der Oakley Lounge gab es kühle Drinks von Red Bull, Red Bull Cola, Carpe Diem, Botanic Water und Eistee. Jeder bekam individuelle Tips zu Grund- und Racingfarhtechniken bis hin zu Dirt Jump Tips und Drop Techniken. Doch die Kids sind in den Sommerferien und wollten gar nicht viel lernen. In erster Linie wollten sie einfach shredden und mit ihren Heroes aus der Bike Szene die Strecken unsicher machen. Am Dienstag kam auch noch Cedric Gracia extra aus Andorra eingeflogen um mit den Jungs für zwei Tage Gas zu geben. Cedric war begeistert von dem Camp und versprach im nächsten Jahr wieder zu kommen sofern sein Terminkalender es wieder zu lässt. Am Mittwoch gab es Trial Clinics und eine super Trial Show von Red Bull Athlet Tom Öhler. Die Pro's mussten dabei auch noch als lebende Hindernisse her halten. Timo Pritzel nahm auch einen weiten Weg von Berlin auf sich um mit den Kids für zwei Tage Zeit zu verbringen. Zusammen mit Andi Wittmann und seiner Dirt Gruppe bauten sie mit Bagger und Schaufeln einen kleinen Table und einen Step Up Jump wo sich die Kids dann sicher Step by Step an Airtime gewöhnen konnten. Abends liessen es sich die Dirt Stars nicht nehmen für die Kids ein paar fette Flips auf den grossen 26 Trix Hügeln zu zeigen. Bei der entspannten Abendsession waren die Jubelrufe der Kids weit zu hören. Andrè Wagenkecht nutzte den Regen-Dienstag für einen Tech-Talk und konnte dabei nicht nur die Kids mit seinem Wissen beeindrucken - auch die Profi Coaches haben dabei auch noch wirklich viel gelernt. Am Donnerstag Nachmittag ging es zur Abkühlung in das Freibad. Dort wurden in erster Linie die Backflip Basics ins Wasser trainiert (natürlich ohne Rad)! Auch dort gab es einige Spiele bei dem die Kids Preise von Spank, Sombrio, Oakley, Freeride, Vans, Atmosfair, Shwalbe und Marzocchi gewinnen konnten. Zum Besipiel gab es Cedrics signierte Oakley Goggle für denjenigen der am längsten in der Hocke stehen bleiben konnte... Am Freitag merkte man den Kids deutliche Ermüdungen an. Deswegen trafen uns am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein zur abkühlenden Wasserschlacht. Alle Teilnehmer bekamen auch noch ein exclusives Oakley Camp Shirt, die Aktuelle Ausgabe der Freeride sowie Schwalbe Schläuche, Freeride Caps und Trinkfalschen.
Das Camp hat sich zu den Vorjahren noch mal deutlich gesteigert - besonders die Top Star-Besetzung ist unschlagbar sowie die Luxus Unterkunft im Hotel Bacher. Vielen Dank für die tollen Support von Canyon, Oakley, Red Bull, Vans, Sombrio, Spank, und Cosmic Sports. Danke an das Bike und Freeride Magazin und an den Bikepark Leogang, das Hotel Bacher und die Stöcklalm.
Grösster Dank geht an das Team: Tibor Simai, Andi Wittmann, Tim Schneider, Mathias Schell, Andrè Wagenknecht, Leander Angerer, Cedric, Timo Pritzel, Alex und Schlichi - vielen Dank für alles!!! Ich hoffe ihr seid nächstes Jahr auch wieder dabei.
Wegen der grossen Nachfrage überlegen wir im nächsten Jahr zwei einwöchige Camps anzubieten.
Vielen Dank! ROB-J
vom 9. bis 12. Juli in Leogang
Österreichs größtes Gravity Festival mit 26TRIX, iXS European DH Cup & Österreichischer Downhill Meisterschaft
Out of Bounds Weekend 2009 – besser als je zuvor:
Der Brite Sam Pilgrim dominiert den 26TRIX,
Boris Tetzlaff ist neuer Österreichischer DH-Meister und Europameister Nick Beer gewinnt den iXS DH Cup
Leogang, Österreich, 13.Juli 2009 – Sam Pilgrim (GBR) gewinnt den 26TRIX Dirtjump Contest vor Greg Watts (USA), Martin Söderström (SWE) und Darren Berrecloth (CAN). Andreu Lacondeguy sichert sich den Oakley Sick O Award mit einem 360 Flatspin über eine Distanz von 11 Metern, und der schwedische Rookie Martin Söderström darf sich neben seinem dritten Platz auch über eine Wildcard fürs Crankworx Slopestyle in Whistler freuen. Nick Beer gewinnt den iXS European Downhill Cup – bester Österreicher und damit offizieller Downhill Staatsmeister ist Boris Tetzlaff auf Platz fünf der internationalen Wertung.
Das Out of Bounds Weekend, bestehend aus dem 26TRIX, einem iXS European Downhill Cup und der österreichischen DH-Meisterschaft, brachte abermals die europäische Freeride Elite ins beschaulich-idyllische Örtchen Leogang im Herzen Österreichs. Allein an dem iXS Cup nahmen insgesamt 336 Teilnehmer aus 17 Nationen teil. Beim 26TRIX waren es über 50 Fahrer aus 16 Ländern. Leogang wurde somit zum multikulturellen Freeride-Mekka der Gravity-Fanatiker und Dirtjump-Helden.
Als klassisches und absolutes Highlight des Out of Bounds Weekend zeigte sich erneut der 26TRIX. Für die 2009er Auflage hatte Leogang eigens eine neue wie auch gigantisch große „Suzuki Air Time Line“ anlegen lassen, die den ankommenden Fahrern erst einmal die Sprache verschlug. Das erste Training am Donnerstag zeigte klar: die neue Line ist fahrbar, aber nur die wirklich hartgesottenen Fahrer würden diese nehmen. Im Prequalifying am Freitag, bei dem sich neun Fahrer qualifizieren konnten, um am Tag darauf gegen die 21 geladenen Dirtjump-Pros anzutreten, wurde somit primär die kleine, aus neun Sprüngen bestehende Line gefahren. Der Wiener Niki Leitner konnte diese erste Wertung für sich entscheiden - dank Superman Seatgrabs wie aus dem Bilderbuch, Flips und 360s. Beim Training für das Finale ging es dann so richtig rund. Greg Watts und Graham Aggasiz sprangen als erste die Suzuki Air Time Line. Den nötigen Speed hierfür garantierte eigentlich ein riesiger, betonierter Anlieger, welcher den Fahrern einen äußerst kräftigen Antritt vor dem ersten, ca. 2,5 Meter hohen Absprung der Suzuki Air Time Line jedoch nicht ersparte. Es galt nach diesem über elf Meter Flugweite zurückzulegen, und das ganze ca. sieben Meter über dem Boden. Keine Frage, der 26TRIX war dank dieser riesigen Line nur etwas für richtige Männer. Wer im Finale ganz vorne mit dabei sein wollte, kam an dieser Line nicht vorbei, denn die Zuschauer und Judges erwarteten einfach, fettere Sprünge als je zuvor zu sehen.
Die Finalisten zeigten eine Show allererster Güteklasse, die diesem Anspruch mehr als gerecht wurde. Darren Berrecloth überzeugte mit einem 360 am ersten großen Double der Suzuki Air Time Line und extrem stylische Opposite 360 Tabletop One Footer am Zielsprung. Er wurde jedoch von dem schwedischen Rookie Martin Söderström auf Platz vier verwiesen. Martin zeigte einen extrem sicheren Fahrstil und flowige Tricks wie sehr hohe 360 Tailwhips und Superman Seatgrabs, Tailwhips beim Stepdown, den sonst kaum ein anderer trickste, 360s an der Hip und Double Tailwhips am letzten Sprung. Nur sein Konkurrent Greg Watts hatte bereits mit einem ersten Run eine noch höhere Punktzahl vorgelegt, die es zu überbieten galt. Die 94,33 auf der Wertungsskala hatte Greg einem Wahnsinns-Run inklusive einem riesigen Backflip über das größte Gap, X-Up One Footer, und Flipwhips zu verdanken. Doch einer konnte Mr. Watts noch auf Platz zwei verweisen: der 19 Jahre junge Sam Pilgrim. Der Brite aus Colchester ging auf volles Risiko und schoss in seinem letzten Run über die Suzuki Air Time Line, ohne diese im Training zuvor gesprungen zu sein! Er konnte als einziger bei den beiden riesigen Doubles zwei anspruchsvolle Tricks hintereinander vereinen: erst einen Backflip und dann einen Tailwhip. In der Kombination mit einem extrem sauberen Frontflip beim Zielsprung war ihm der Sieg des 26TRIX gewiss.
Die Top 10 des 26TRIX nochmals in der Übersicht:
Rang Name (Nation) Sponsor
1 Sam Pilgrim (GBR) DIAMONDBACK
2 Greg Watts (USA) GARY FISHER
3 Martin Söderström (SWE) NS BIKES
4 Darren Berrecloth (CAN) SPECIALIZED
5 Simon Kirchmann (GER) SCOTT BIKES
6 Pierre Edouard Ferry (FRA) SPECIALIZED
7 Amir Kabbani (GER) CANNONDALE
8 Graham Agassiz (CAN) KONA
9 Pascal Breitenstein (SUI) KONA
10 Niki Leitner (AUT) KONA
Der eigentliche Favorit für den Sieg beim 26TRIX, Kona Teamfahrer Andreu Lacondeguy, verpatzte seine ersten beiden Runs, da er direkt beim ersten Sprung, einem kleinen Step Up, einen Backflip probierte und beide Male aus dem Rhythmus kam um die Line weiterzufahren. Der Spanier ging somit für den letzten Run auf Nummer Sicher, sprang den Step Up ohne Trick und schoss mit voller Geschwindigkeit in die Suzuki Air Time Line, um einen gigantischen Flatspin 360 in den Himmel über Leogang zu ziehen. Obwohl Andreu nach der sauberen Landung seinen Run dann doch verpatzte, indem er dann im Ziel leider noch mal stürzte, rasteten die Zuschauer förmlich aus. Die Judges waren ebenso angetan und verliehen Andreu für den massivsten Flatspin den Oakley Sick O Award.
Oakley sponserte auch die zusätzliche Wildcard für das Crankworx Festival in Whistler. Der stolze Gewinner Martin Söderström konnte seine unbändige Freude hierüber kaum verbergen: “Ich kann es immer noch nicht glauben! Ich bin beim Crankworx dabei! Ein riesiger Traum geht in Erfüllung. Vor zwei Jahren hätte ich nie erwartet, dass dies jemals passieren könnte und vor fünf Minuten dachte ich noch, dass es wohl kaum hinhauen wird. Jetzt bin ich einfach nur überglücklich!!
Wer Martin, Andreu, Sam und Greg und die anderen 26TRIX Dirtjump Rider in bewegten Bildern sehen will, sollte www.konaworld.tv einen Besuch abstatten. Hier warten zwei Clips, einer vom Training und Qualifying, wie auch einer vom großen Finale darauf, gestreamt zu werden.
Aber das Out of Bounds Weekend besteht nicht nur aus dem 26TRIX – auch der iXS European Downhill Cup inklusive der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Dowhill garantierten Gravity Action erster Güteklasse.
Der beste Österreicher auf Platz 5 der Elite-Kategorie des iXS European Downhill Cup, Boris Tetzlaff, hat sich den Titel als neuer Österreichischer Staatsmeister wahrlich verdient. Vizemeister wurde Markus Pekoll, dritter Mario Sieder. Bei den Junioren gewann Timo Bürgler vor Manuel Gruber und Florian Wilhelm. Eine Damenwertung konnte leider nicht vollzogen werden, da laut Reglement für eine Nationalmeisterschaft mindestens sieben Starter in die Wertung einfließen müssen und diese Anzahl leider unterschritten wurde.
Der Europameister Nick Beer (SUI) gewann die internationale Wertung des iXS European DH Cup – vor seinem Bruder Marcel und dem deutschen Marcus Klausmann. Nähere Informationen zum iXS Cup sind ebenso zu finden unter: www.ixsdownhillcup.com.
Im Rahmen des Out of Bounds Weekends wurden auch die Gewinner der Wings for Life Charity Verlosung gezogen. Maurizio Di Bernardino kann sich besonders freuen: der Herr hatte für den guten Zweck eine ganze Menge Lose gekauft, und wie es der Zufall will, gleich den ersten und zweiten Preis auf einmal abgeräumt: ein Kona Stinky und ein Gutschein für eine Woche für zwei Personen in Leogang gehen nach Italien. Über eine Saisonkarte für den Bike-Circus Saalbach Hinterglemm Leogang kann sich zusätzlich der Gewinner des dritten Preises, Andreas Stöffler, freuen.
Wer nächstes Jahr einmal Live mit dabei sein will, sollte sich schon einmal den Termin im Kalender rot markieren: vom 24. bis zum 27. Juni 2010 lockt Leogang wieder mit bester Freeride Action auf höchstem Niveau beim Out of Bounds Festival.
Weitere Informationen zum Out of Bounds Weekend und seinen Partnern:
Allgemeine Informationen zum 26TRIX, dem Bikepark Leogang und dessen weiteren Eventhighlights lohnt ein Besuch auf: www.bikeparkleogang.com.
Alle relevanten Informationen rund um den iXS European Downhill Cup sind auf www.ixsdownhillcup.com übersichtlich dargestellt.
Die aktuellen News zu den Partnern sind zu finden unter:
Mit der Jugendmarke ONE BIG PARK und einem besonderen Augenmerk auf Freesports, Musik und Abenteuer präsentiert das Salzburger Land sein Angebot besonders der jungen Sportszene und kooperiert daher auch mit einzigartigen Events wie Out of Bounds Weekend inklusive dem 26TRIX. Weitere Informationen hierzu auf www.onebigpark.at.
Für Bild- und Logoanfragen wendet Euch bitte an das rasoulution-Team unter: high@rasoulution.com.
Nick Beer beim iXS European Downhill Cup unschlagbar
Der zweite Lauf zum iXS European Downhill Cup wurde in Leogang/AUT ausgetragen. Zusammen mit dem Out of Bounds Weekend und der österreichischen Staatsmeisterschaft erhielt die Veranstaltung einen wahren Festivalcharakter.
Die Erfolgsgeschichte der Europaserie konnte nach dem Auftakt in Verbier nun beim zweiten Stopp fortgeschrieben werden. 336 Teilnehmer aus 17 Nationen mit einem hohen Lizenzfahreranteil kamen in den Bikepark Leogang im Salzburger Land.
Nachdem die Wettervorhersagen keine konstanten Bedingungen voraussagten, mussten sich die Teilnehmer auf extrem wechselhafte Verhältnisse einstellen. Während des Seeding Runs regnete es teilweise sehr stark und zusätzlich sorgten zwischenzeitlich heftige Windböen für schwierigste Umstände. Selbst viele Toprider absolvierten nicht ohne Sturz die 2,3 km lange und als sehr schwierig zu bezeichnende Strecke. Jedoch zeigte Nick Beer wieder einmal seine Klasse, denn auch mit Sturz für er die Tagesbestzeit ein und sicherte sich somit den letzten Startplatz am Sonntag.
Pünktlich zum Finaltag waren die äußeren Bedingungen wieder bestens. Allerdings hinterließen die Trainings- und Rennläufe am regnerischen Samstag ihre Spuren und machten den Kurs nicht einfacher.
Die Kategorie der lizenzierten Juniorinnen gewann Leonie Dickerhoff (GER - iXS). Das Finale in der Frauenklasse entschied Anita Molcik (AUT - Yeti) für sich und verdrängte Petra Bernhard (AUT - Ancilotti) auf Rang zwei. Dritte wurde die Vortagessiegerin und amtierende Schweizer Meisterin Emilie Siegenthaler (SUI - Scott 11). In der Masters Kategorie setzte sich Jörg Heydt (GER - Last) gegen den zweitplatzierten Michael Stammbacher (SUI - FAT) durch, gefolgt vom Weltmeister der 40 bis 45 jährigen Marcel Waldmann. In der Klasse der Junioren siegte Aari Barrett (NZL - Scott 11). Auf dem zweiten Platz konnte sich Joe Edge (GBR - Stendec) vor seinem Landsmann Mark Scott (GBR - Trek) einreihen.
Die mit über 120 Fahrern besetzte Kategorie der Elite Men dominierte einmal mehr der Europameister Nick Beer (SUI - Scott 11). Auf dem nächsten Podestplatz fuhr sein Bruder Marcel Beer (SUI - GT) vor dem vielfachen Deutschen Meister Marcus Klausmann (GER - Ghost). Damit schiebt sich Nick Beer an die Spitze in der Gesamtwertung der Serie. Auf dem zweiten Platz rangiert momentan mit nur 6 Punkten Rückstand Marcel Beer, gefolgt von Lars Peyer (SUI - Suspension Center).
Weitere Informationen rund um die Rennen der iXS Downhill Serien und die vollständigen Ergebnisse sind auf ixsdownhillcup.com zu finden.
Nick Beer
Siegerehrung iXS 2009 in Leogang
White Style presented by Kona Videoclip ist online
Der offizielle Video Clip des White Style presented by Kona ist nun online verfügbar:
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle nochmals an alle Beteiligten, welche das vierte Jubiläum des White Style ermöglicht haben:
Die 23 Fahrer aus zwölf europäischen Ländern, welche dem Winter ihre Stirn boten
Die Streckenbauer: Kona Clump Teamrider Grant “Chopper” Fielder und die HU Cooperation
Die Sponsoren: One Big Park, CamelBak, KONA, Bikepark Leogang und der Tourismusverband Leogang-Saalfelden
Andreu Lacondeguy - Gewinner des White Style 2009
Leogang (Österreich), 31.01.2009 – Der zwanzigjährige Andreu Lacondeguy aus Barcelona konnte sich beim White Style presented by Kona in Leogang gegen eine starke internationale Konkurrenz durchsetzen. Der zweitplatzierte Brite Lance McDermott wurde dank eines fast gestandenen Tuck NoHand Frontflip zusätzlich mit dem “Sickest Trick Award” geehrt.
Für das Teilnehmerfeld des vierten White Style presented by Kona galt es, am 30.Januar am Leoganger Schanteihang alles zu geben. Die Sprünge und Obstacles der Slopestyle Strecke waren deutlich größer dimensioniert als die Jahre zuvor. In der Kombination mit dem rutschigen und weichen Schneebelag der Strecke wurde jeder der Runs für die 23 Fahrer aus zwölf Nationen zu einer Herausforderung.
Die Fahrer meisterten den Kurs jedoch größtenteils souverän – einige Fahrer stachen hierbei besonders hervor: Der Tscheche Thomas Zejda mit seinen Tailwhips am Startdrop, der Münchner Amir Kabbani mit Backflip X-Up One Footers am Step-Up und Martin Söderström aus Schweden mit sauberen Double Tailwhips. Ein absolutes Highlight lieferte Lance Mcdermott. Der 23-jährige wagte als erster Fahrer weltweit einen Tuck NoHand Frontflip bei einem internationalen Mountainbike Contest. Leider rutschte er bei der Landung von beiden Pedalen ab und verlor damit wertvolle Wertungspunkte. Sein Mut wurde jedoch mit der Verleihung des “Sickest Trick Award” gewürdigt. Nur einer vermochte es, die Leistung von Lance zu toppen: Kona Clump Teamrider Andreu Lacondeguy. Mit den höchsten Sprüngen des Abends, vorzugsweise Flatspin 360s und Backflips beim Step-Up wie auch beim Step-Down, sicherte er sich den Applaus der Zuschauer und ebenso die höchsten Wertungen der Judges. Offensichtlich hat ihm sein FMX-Training bei diesen großen Sprüngen den entscheidenden Vorteil verschafft. Denn für Andreu kann es offensichtlich nicht hoch und weit genug sein:
“Ich liebe die fetten Sprünge hier beim White Style. Chopper (Grant Fielder) hat einen spitzen Kurs gebaut. Genau so, wie es sein soll - mit richtig massiven Sprüngen. Ich hoffe, dass dieses Jahr auch bei anderen Contests die Sprünge größer werden. Viele sind bereits anspruchvoll, aber es geht noch mehr! Die Entwicklung im Freeride Sport muss weitergehen! Wir fahren Mountainbike, kein BMX; die Sprünge müssen einfach riesig sein – ab 10 Meter fangen wir erst so richtig an!“
Die Top 5 werden gewiss Andreus Meinung teilen. Der Drittplatzierte Amir Kabbani, Martin Söderström (4. Platz) und der Gewinner des letztjährigen White Style, Trond Hansen, fuhren ebenso die großen Lines der Strecke und zeigten Tricks wie Opposite 360s, Frontflips, 360 Tailwhips, Superman Seatgrabs oder 360 Drops.
Die weiteren Ergebnisse im Überblick:
1. Andreu Lacondeguy (ESP / Kona)
2. Lance Mc Dermott (GBR / Scott)
3. Amir Kabbani (GER / Cannondale)
4. Martin Söderström (SWE / NS Bikes)
5. Trond Hansen (NOR / Specialized)
6. Grant Fielder (GBR / Kona)
7. Yannick Granieri (FRA / Giant)
8. Sam Pilgrim (GBR / Diamondback)
9. Damian Siriski (CZE / Author)
10. Niki Leitner (AUT / Kona)
Der gleiche Elan, welchen die Fahrer auf der Strecke zeigten, wurde auch auf der anschließenden Afterparty ausgelebt. Die Kralleralm schloss erst um fünf Uhr morgens final die Türen. Für manche der Sportler dennoch zu früh – sie feierten auf den Hotelzimmern weiter.
Der Bikepark Leogang, KONA, CamelBak und One Big Park freuen sich, euch Europas beste Fahrer, jede Menge fette Tricks und eine rockende Party präsentiert zu haben. Diese einzigartige Chance, auch im Winter pure Slopestyle Action auf zwei Rädern zu sehen, sollte man sich im nächsten Jahr nicht entgehen lassen.
Ein Videoclip des White Style presented by Kona wird durch Boston Joy Productions erstellt, und ist ab Mitte der kommenden Woche verfügbar.
Anfragen bezüglich des Videoclips, hochauflösender Bilder, oder genauere Informationen zum vergangenen Wettbewerb werden unter: high@rasoulution.com beantwortet.
Weitere Informationen zum Bikepark Leogang und dem SalzburgerLand:
Mit der neuen Jugendmarke ONE BIG PARK bietet das SalzburgerLand für Jugendliche eine Vielzahl von Angeboten und Möglichkeiten für einen spannenden Urlaub. Im Winter können sich Snowboarder wie Freeskier in den perfekt geshapten Parks mit Kickern, Corners und Rails vergnügen. Im Sommer bietet das vielfältige Berg-, Bike- und Freesportsangebot grenzenlose Möglichkeiten. Alle Locations und Events, Top-Jugendhotels, attraktive Urlaubsangebote sowie Insider-Tipps der Locals gibt's auf www.onebigpark.at <http://www.onebigpark.at>
IXS Downhill Cup / Finale in Leogang
Der Sieger: Nick Beer
21. Sept. 2008
Nick Beer siegt beim Finale des iXS European Downhill Cups
Das letzte Rennen des iXS European Downhill Cups wurde in seinem ersten Jahr im österreichischen Leogang ausgetragen. 200 Fahrer aus 20 Nationen gaben sich die Ehre und kämpften um wichtige Punkte im Gesamtklassement. Bereits im Vorfeld wurde deutlich, wie stark das Fahrerfeld sein wird und dass es auf der 2,3 km langen Strecke mit einem Höhenunterschied von 480 Metern zahlreiche Titelaspiranten geben wird.
Einen ersten Vorgeschmack auf seine Ambitionen auf den Gesamtsieg lieferte Nick Beer (SUI - iXS Sports Division) beim Vorlauf am Samstag. Mit über zwei Sekunden Vorsprung konnte er den Seeding Run vor Sam Blenkinsop (NZL - Yeti) und Marcus Klausmann (GER - Ghost) für sich entscheiden.
Bei unverändert kalten, aber trockenen Bedingungen startete am Sonntag das Finale. Die Strecke wurde durch die Trainingsläufe stark ausgefahren und dadurch immer schwieriger, so dass von den Piloten neben dem fahrerischen Können viel Kondition abverlangt wurde. Bestens zu recht kam Nick Beer auf dem Kurs mit dem bezeichnenden Namen „Speedster“ und sicherte sich mit 4.06 min die Bestzeit. Mit nur 3 Hundertstel Sekunden Rückstand fuhr Marcus Klausmann auf Platz 2, gefolgt von Marcel Beer (iXS Sports Division). Sam Blenkinsop, der Gewinner des Weltcupfinales in Schladming, konnte seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden, da er sich nach einem Sturz nur auf dem 33. Platz wiederfand.
Das Rennen der Junioren konnte wieder einmal Joseph Smith (GBR - Tomac) mit einer Zeit, die in der Elite Klasse für Rang 4 gereicht hätte, gewinnen. Hinter ihm reihten sich Boris Tetzlaff (AUT - Solid Aclass) und Roman Roschi (SUI - Suspension Center) ein. In der Klasse der Elite Women siegte Petra Bernhard (AUT -Ancilotti) mit über 10 Sekunden Vorsprung vor Diana Marggraff (ECU - cdp-zenith) und Anita Molcik (AUT - Yeti). Die Kategorie der Masters dominierte Wilfred van de Haterd (NED - Nox Cycles) und verwies Marcel Waldmann (SUI - DT Swiss/Nicolai) und Tino Beutel (GER - Zonenschein) auf die nachfolgenden Plätze.
Als Gewinner des Gesamtklassements steht nun Nick Beer mit 400 Punkten fest. Vier Tage nach seinem 21. Geburtstag konnte der Fahrer vom iXS Sports Division Team aus Matten sich sein wahrscheinlich schönstes Geschenk selbst bereiten. Zwar bestritt er aufgrund einer Weltcupteilnahme in Canada ein Rennen weniger, jedoch ging er bei allen vier teilgenommenen Rennen als Gewinner vom Platz. Als zweiter der Gesamtwertung reiht sich Nicks älterer Bruder Marcel ein und komplettiert somit den Doppelsieg des Teams vom Titelsponsor der Serie. Dritter wurde Marcus Klausmann, der wieder einmal bewies, dass er im internationalen Vergleich Deutschlands Nummer 1 ist.
Der Gesamtsieg bei den Frauen geht an Miriam Ruchti (SUI - Suspension Center) vor Caroline Sax (FRA - Vario) und Harriet Rücknagel (GER - Zonenschein). In der Juniorenklasse gewinnt Großbritanniens Nachwuchshoffnung Joseph Smith die Serie. Die Masters Kategorie führt abschließend Marcel Waldmann an.
An den kommenden zwei Wochenenden finden auch der iXS German Downhill Cup in Bad Wildbad und der iXS Swiss Downhill Cup in Bellwald ihren standesgemäßen Ausklang. Zusätzlich wird es als Saisonabschluss am 18. Oktober am Gurten bei Bern die End of Season Party mit der Siegerehrung des schweizerischen Cups sowie einem Konzert und DJ´s geben.
Insgesamt 30 Fahrer aus zwölf Nationen haben dieses Wochenende im Bikepark Leogang beim Mountainbike-Freestyle Bewerb 26TRIX um ein Preisgeld von 8000 Euro gekämpft.
In einem spektakulären Finale am Samstag zeigten die besten 15 Fahrer der Qualifikation was in ihnen steckt. Zu den Highlights gehörten unterschiedlichste Tricksprünge, Rückwärtssalti und Kombinationen, wie zum Beispiel ein „Backflip Superman“: ein Rückwärtssalto, bei dem der Fahrer die Füße von den Pedalen nimmt, nur noch mit dem Händen am Lenker Kontakt zum Rad hält und dabei über den Kopf rotiert.
Der Norweger Trond Hansen konnte die Wertungsrichter im Laufe des Finales überzeugen: Sein flüssiger Lauf enthielt, neben unzähligen Tricksprüngen auch einen Vorwärtssalto – ein Manöver, das ausgesprochen schwer ist und nur wenige Fahrer weltweit beherrschen. Die Freude bei dem Norweger über den ersten Platz und 3500 Euro Preisgeld war entsprechend groß: „Ich bin sehr glücklich, gewonnen zu haben. Die Konkurrenz war wirklich enorm, aber in Leogang habe ich irgendwie immer Glück!“ Auf Platz zwei und drei folgten Amir Kabbani aus München und Sam Pilgrim aus England.
Aus Italien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Tschechien, England, Spanien, Schweden, Norwegen, USA und Australien waren die Fahrer ins SalzburgerLand angereist, um ihr Können bei dem so genannten „Dirt Jump Contest“ unter Beweis zu stellen. Im Bikepark Leogang wurde perfekte Vorbereitungsarbeit geleistet und ein Parcours entwickelt, der in seinen Dimensionen weltweit kein zweites Mal zu finden ist. Am Hang gelegen schlängelt sich eine Strecke gespickt mit neun Sprüngen ins Tal hinab – die Sprungschanzen und Landungsrampen geformt aus Erde und Lehm sind teilweise über zwei Meter hoch.
Patrik Leitner, der einzige österreichische Fahrer, ist aufgrund einer leichten Verletzung ausgefallen.
Der Bikepark Leogang bewies mit dem diesjährigen 26TRIX abermals seine Spitzenposition im Ranking der Bikeparks weltweit und wird auch 2009 wieder spannende Mountainbike-Events ins SalzburgerLand holen.
Ergebnis 26TRIX 2008 in Leogang:
Platz Name Nation
1 Trond Hansen NOR
2 Amir Kabbani GER
3 Sam Pilgrim UK
4 Linus Sjöholm SWE
5 Andi Wittman GER
6 Mischa Breitestein CH
7 Andrew Taylor USA
8 Pascal Breitenstein CH
9 John Alm Högman SWE
10 Sam Reynolds UK
11 Yannick Granieri FRA
12 David Acedo ESP
13 Grant Fielder UK
14 Martin Söderström SWE
15 Lluis Lacondeguy ESP
Out of Bounds Weekend
Das Out of Bounds Weekend 2008:
Abwechslungsreiche Tage trotz Ausfall des 26TRIX
Leogang, 09.06.2008 – Bei stetig wechselnden Wetterbedingungen war vergangenes Wochenende in Leogang pure Freeride-Action mitzuerleben: Der Kona Top2Bottom Terminator lieferte spannende Zweikämpfe, die internationale Dirtjump-Elite zeigte in den Regenpausen Auszüge aus ihrem Trickrepertoire und die nahezu legendäre „De Buam“-Afterparty wurde ihrem Ruf mehr als gerecht.
Das Wetter sorgte für ein Wechselbad der Gefühle bei Fahrern, Besuchern und Veranstaltern. Immer wiederkehrende starke Regenfälle verhinderten das Training am Donnerstag, wie auch die für Freitag angesetzten Qualifikationsläufe des 26TRIX. Die Niederschläge hatten die komplette Dirtline aufgeweicht und auch der massive Einsatz von Flammenwerfern konnte bei der Länge der Strecke keine Wunder bewirken. Nachdem am Samstagmittag keine Besserung in Sicht war, wurde einvernehmlich entschieden, die 26TRIX Dirtjump-Competition nicht an diesem Wochenende auszutragen. Die aus 14 Ländern angereisten Fahrer – incl. großer Namen wie Andreu Lacondeguy, Cam McCaul, Timo Pritzel, Sam Pilgrim, Benny Korthaus, Jamie Goldman, Martin Söderström, Lance McDermott, Alex Pro oder Trond Hansen – ließen sich durch den wankelmütigen Wettergott jedoch nicht die Stimmung vermiesen. Wenn sie nicht die gegebenen, kurzen Zeitfenster nutzten um die Dirtline zu rocken, battleten sie sich auf der nahe gelegenen Go-Kartbahn, trugen Wasserbomben-Schlachten aus, oder testeten ausgelassen die Tracks des Bikepark Leogang. Ein paar kräftige Schlücke Red Bull halfen hierbei vor allem den gejetlagten Nordamerikanern und Australiern, welche zunächst noch mit verschlafenen Blick durch Leogang wandelten.
Bei der Barbecue Party vor dem B3 am Freitagabend drehten die teilnehmenden Fahrer beim Bunny Hop Contest dann richtig auf: Martin Söderström zeigte 180’s, Barspins und weitere Spielereien bis zu einer Höhe von 85 cm! Am höchsten kam jedoch Marius Hoppensack, der als einziger die 1-Meter-Marke knackte und sich über 200 Euro in bar freuen konnte.
Am Samstag folgte das Qualifying des Top2Bottom Terminator und obwohl die am Abend anstehende „De Buam“-Party bis in die frühen Morgenstunden zelebriert wurde, war das Fahrerfeld des Kona Top2Bottom Terminator am Sonntagmorgen top fit. Die bunte Mischung aus Downhillern, Freeridern und Four Crossern gab alles im Kampf Mann gegen Mann. Glücklicher Gewinner wurde Andre Wagenknrecht (Team RSG 52 Stollberg) nach einem harten und knappen Battle mit Florian Gottschlich. Andre war kurz nach dem Finale einfach gestoked: „Für mich war das Wochenende vollends gelungen. Dank einer Spontanentscheidung kam ich nach Leogang und der Kona Top2 Bottom Track lag mir total. So ein Dualslalom macht mir einfach enorm Spaß: das Fighten Mann gegen Mann, bis zum Schluss, ist genau mein Ding. Der Sieg war natürlich das Tüpfelchen auf dem I, aber ich hatte auch die Tage zuvor beim Heizen im Bikepark ne riesen Gaudi!“
Belohnt wurde sein voller Einsatz mit 200 Euro und der größten Tasche von Oakley - damit Andre für die zukünftigen Reisen perfekt ausgestattet ist. Weitere Geld- und Sachpreise gingen an: Florian Gottschlich (Norco Schwalbe), Andi Zehentner (ASKÖ Trendsport X-Dream) und Adrian Kapsalis (RSV Garching).
Allen Anwesenden und Beteiligten wird das Out of Bounds Weekend 2008 aufgrund der guten Stimmung, wenn auch bei mäßigen Wetterbedingungen, in Erinnerung bleiben. Der 26TRIX soll für 2008 jedoch nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben sein! Die nächsten zwei Wochen werden zeigen, ob es zu einer Wiederholung kommt. Derzeit stehen die Zeichen dafür gut, jedoch sind vorab noch einige Absprachen zu treffen. Für die Fahrer hingegen gibt es keinen Zweifel wieder zu kommen, sie können es kaum erwarten, die genialen Jumps bei besseren Bedingungen richtig zu rocken!
Offizielle Ergebnisliste Top 2 Bottom Terminator 2008:
1. Wagenrecht Andre 15. Dorotka Rudi
2. Gottschlich Florian 16. Scheiber Manuel
3. Zehentner Andi 17. Brugger Michael
4. Kapsalis Adrian 18. Fahrnik Thomas
5. Filipitsch Julian 19. Pölnleitner Patrick
6. Eder Christoph 20. Lützke Stev
7. Trummer David 21. Gritsch Tobias
8. Blech Thomas 22. Gappmaier Tobias
9. Filipitsch Lukas 23. Pasterer Karin
10. Stanke Marco 24. Riedlsperger Christopf
11. Gölles Michael 25. Egger Dominik
12. Bindels Berni 26. Wehnen Sebastian
13. Biancon Marco 27. Gratz Karsten
14. Langegger Mike
Trond Hansen gewinnt den Nissan White Style presented by Kona
Am Samstag, dem 2. Februar 2008, war das verschneite Örtchen Leogang das Mekka für alle Mountainbike Freeride Begeisterten. Bis in die Nacht hinein gaben die geladenen internationalen Fahrer ihr Bestes auf dem aus Schnee und Holz gebauten Slopestyle Parcours.
Trond Hansen aus Norwegen sicherte sich hierbei durch seinen Style und das hohe technische Niveau seiner Tricks den ersten Platz. Aber auch die anderen Fahrer beeindruckten die zahlreichen Zuschauer bei der dritten Auflage des White Style Contests mit einem bisher nicht da gewesenen fahrerischen Können.
Die insgesamt 22 Fahrer aus acht Nationen hatten am vergangenen Freitag das erste Mal die Möglichkeit, die Strecke zu fahren. Diese hatte es wahrlich in sich: Auf zwei Doubles direkt am Start folgte ein riesiger Anlieger, welcher den nötigen Schwung für den direkt danach kommenden Satellite Dish garantierte. Das nächste Obstacle war zugleich das anspruchsvollste der Strecke. Ein Step-Up Sprung mit einem ca. 4 Meter hohen Table, welches mit einem Step-Down Gap von über 4 Metern endete. Der letzte Sprung direkt im Zielbereich war am größten dimensioniert und ermöglichte den Fahrern viel Airtime für ihre besten Tricks.
Am Samstagnachmittag dominierten Grant Fielder, Martin Söderström und Benny Korthaus die Qualifikation, welche aus je zwei Runs pro Fahrer bestanden.
Grant, der Kursdesigner des Nissan White Style presented by Kona, beeindruckte durch eine wirklich saubere Line mit einem X-up One-Footed Backflip und einem durchgestylten Tailwhip, sowie auch einem No-Footed Cancan aus dem Satellite Dish.
Sehr angenehm überrascht waren die Judges von dem erst 17 Jahre alten Rookie Martin Söderström aus Schweden. Nicht nur sein Bilderbuch reifer 360 Tailwhip prägte sich ein, auch seine im Allgemeinen sehr sauber gefahrenen und technisch sehr anspruchsvollen Runs mit Lookdowns aus dem Satellite Dish, sowie seine 360-Barspins blieben im Gedächtnis der Punktrichter.
Der absolute Favorit der Judges wie auch der Besucher war in der Qualifikation Benny Korthaus: auf einem 360 und einem Backflip bei den ersten beiden Doubles folgte ein 360-Drop am Gap der Box und ein Tabletop-Backflip beim letzten Sprung. Er war damit der einzige, der einen großen Trick am Drop zeigte.
Andreu Lacondeguy zeigte sein spanisches Temperament und setzte am Ende der Strecke zu einem Doublebackflip an. Der Kona Clump Teamrider fuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit an, schoss so hoch in die Luft wie kein anderer, überdrehte den Doublebackflip und landete unglücklicher Weise mit seinem Allerwertesten zuerst. Nach einem kurzen Blackout konnte er sich jedoch schnell wieder berappeln und seine Konzentration auf die später anstehenden Finalläufe richten.
Nachdem sich die Fahrer bei einer Tasse Hot Bull in der Nissan Riders Lounge wieder aufgewärmt hatten, während draußen die Sonne langsam unterging, wurden die Scheinwerfer angeschaltet und die Zeit des Finales war gekommen. Um 20:30 Uhr hatten sich zahlreiche Besucher am Schanteilift eingefunden um die Fahrer in ihren beiden Finalläufen lautstark zu unterstützen.
Der in der Qualifikation erstplatzierte Benny Korthaus hatte leider Pech, stürzte bei beiden Finalruns und landete letztendlich abgeschlagen auf dem zehnten Platz. Jedoch waren zwei andere Deutsche ganz vorne mit dabei. Andi Wittmann begann seinen Lauf mit einem 360 und einem Backflip X-up One-Foot, zog einen Table Top aus dem Satellite Dish heraus, nutzte den Step-Up für einen Barspin, beendete seinen Run mit einem fetten Tailwhip-Indian Air und wurde letztendlich Dritter.
Der Münchner Amir Kabbani setzte diesem Run noch einen drauf: Nach einem Tailwhip und einem Backflip folgten ein cleaner No-Foot Can Can beim Satellite Dish, ein Barspin beim Step-Up, ein X-up beim Step-Down Gap und ein stylischer wie auch sehr sauber gestandener Superman Seatgrap beim Zielsprung.
Nur einer konnte die beiden Jungs aus „good old germany“ noch übertreffen: Trond Hansen. Beginnend bei einem 360-Table Top und einem Backflip kurz nach dem Start, über einen Table Top One-Foot aus dem Satellite Dish heraus, Barspin beim Step-Up, Table Top runter und dann kam zum krönenden Abschluß ein super hoher Frontflip – somit passte bei Trond wirklich alles.
Zwischen den beiden Finalläufen heizte das Boom Boom Soundsystem, bestehend aus Tai Jason und Ali A$, den Zuschauern so richtig ein. Für Leogang gaben sie sogar einen eigens kreierten White-Style-Song in astreiner Hip Hop-Manier zum Besten.
Nach einer kurzen Beratungspause für die Judges wurden die Sieger gekürt. Trond war sichtbar glücklich über seinen Erfolg und sagte noch während er seinen 2.000 Euro Scheck in der Hand hielt:
„Es war ein super Wochenende für mich. Ich bin mit dem Schnee besser zurechtgekommen als ich davor gedacht hatte. Klar, Dirt liegt mir natürlich mehr, aber hey, ich hatte heute richtig Spaß und bin sehr motiviert für die kommende Saison!“
Gefeiert wurde daraufhin bei der After-Contest Party auf der Kralleralm – bis in die frühen Morgenstunden. Für gute Laune und jede Menge Bewegungsenergie sorgte die Lionhouse Crew.
Die Ergebnisse des Nissan White Style presented by Kona nochmals im Überblick:
Nissan White Style presented by Kona - Best of Video
Closing Weekend
05.10. - 07.10.2007
Jedes Jahr im Herbst, wenn es kühler wird, treibt man in Leogang die Bikes von den Almen zurück in die heimatliche Garage.
Zu diesem Zweck wird gefeiert. Nur in Leogang können Sie Züge bunt geschmückter Bikes bewundern. Noch heute wird das Bike vielerorts zu Fuß ins Tal getrieben, viele Kilometer weit, da die Bikestrecken nicht mit Lastwagen erreichbar sind.
Erleben Sie die alte Tradition des Bikeabtriebs zusammen mit Einheimischen bei zünftiger Musik und guter Hausmannskost auf unserer Sonnenterrasse im Zielgelände (B3). Dort werden die 20 am schönsten geschmücktesten Bikes mit Sachpreisen prämiert!
BIKEABTRIEB - Samstag, 6.10. um 16.00 Uhr – anschließend „Season-End Party“ mit DJ und Videopräsentation!
SEASON END Winning Game:
1. Preis: VIB Einladung OUT OF BOUNDS WEEKEND 7. – 9. Juni 2008
2. Preis: Bikepark Leogang Saisonkarte 2008
3. Preis: 5 x 1 Bikepark Tageskarte
Saisonschluss mit speziellen Preisen:
- 30 % Bikepark Lifttickets
- 30 % Bikeverleih
Abverkauf der KONA Leihbikes 2007 zu Sonderpreisen
American SALE im Bikepark Shop
Freitag – 20 % / Samstag – 30 % / Sonntag – 40 %
(Kona-Shirts, FOX, Oakley, Sombrio,…..)
iXS Downhill Cup
30. Juni / 1. Juli 2007
Matti Lehikoinen dominiert iXS Downhill Cup in Leogang
Am vergangenen Wochenende fand im österreichischen Leogang bei bestem Wetter und entspannter Atmosphäre der zweite Lauf zum iXS Middle European Downhill Cup statt. 200 Fahrer aus 20 Nationen gingen an den Start des 2,3 km langen Kurses. Mit einem durchschnittlichen Gefälle von 20,7% und 480 zu überwindenden Höhenmetern war die Strecke für alle Teilnehmer, sowohl der Free- als auch der Pro Classes, kräfteraubend und selektiv.
Eine besondere Herausforderung stellte der Kurs in den zahlreichen Steilpassagen an die Fahrtechnik. Nicht zuletzt deshalb nutzten viele Fahrer das Rennen auch als Vorbereitung auf den eine Woche später stattfindenden Weltcup in Schladming.
Der Finne Matti Lehikoinen (G-Cross Honda), Sieger des Weltcups in Chambéry, dominierte das Finale mit einer Zeit von 4.02 min vor seinem Teamkollegen Brendan Fairclough (FIN). Auf den dritten Rang fuhr Nico Vink (Trek-Dolphin) aus Belgien. In der Kategorie Elite Women gewann Mio Suemasa (JPN) vor Miriam Ruchti aus der Schweiz und Vanessa Quin (NZL). Den ersten Platz bei den Junioren erreichte Benny Strasser (GER) vom Team Last. In der Klasse der Masters siegte für Sram Elmar Keineke (GER).
Der dritte Lauf und somit das Finale des iXS Middle European Downhill Cups wird am 21./22. Juli 2007 in Bad Wildbad (GER) ausgetragen.
Mehr Informationen sowie das Online-Anmeldeformular sind auf www.ixsdownhillcup.com zu finden.